| |
|
HDF: Aktuell
|
|
|
Kein Podium für geistige „Brandstifter“ im Haus der Bundespressekonferenz! |
|
|
|
|
Samstag, den 28. August 2010 |
|
Kein Podium für geistige „Brandstifter“ im Haus der Bundespressekonferenz! Presseerklärung des Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“ Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt. Wenn jedoch Organisationen oder einzelne Personen die Meinungsfreiheit für ihre rassistische Stimmungsmache missbrauchen, um so zu versuchen, die Abgrenzung zu Rassismus aufzuheben bzw. zu unterlaufen, sind wir alle gefordert. Eben aus diesem Grunde ist es höchste Zeit, sich des „Wirkens“ eines Herrn Thilo Sarrazin, seines Zeichens Bundesbankvorstand, anzunehmen. Nicht umsonst werden er und sein pseudowissenschaftliches Werk „Deutschland schafft sich ab“ so eifrig u.a. von den RechtspopulistInnen von „Pro Deutschland“ um- bzw. beworben. Thilo Sarrazin hat nach Meinung des sächsischen NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel sogar ein „regelrechtes NPD-Buch“ geschrieben. ”Der Bundesbanker mache die Überfremdungskritik der NPD endgültig salonfähig”, hofft der NPD-Abgeordnete. In analoger Wortwahl, mit gleichen Argumenten und scheinbar gleicher Intention kündigt Sarrazin in den von der „Bild“ und vom „Spiegel“ vorab veröffentlichten und vom Verlag DVA genehmigten Auszügen das Aussterben der „Deutschen“ durch eine Islamisierung Deutschlands an und versucht Ängste zu schüren. Ganz im Sinne bereits früher gemachter unsäglicher Äußerungen über eine angebliche Vererbbarkeit von Intelligenz, konstruiert Sarrazin darin eine homogene muslimische Bevölkerungsgruppe, um sie pauschal stigmatisieren zu können. Unabhängig davon stellt er, wie schon so oft seine eigene Unkenntnis über die Heterogenität verschiedener Religionsgemeinschaften sowie die Struktur bestimmter von ihm als negativ oder positiv eingestufter Bevölkerungsgruppen bzw. Herkunftsstaaten unter Bewies.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Turgut Yüksel: "Den Antisemitismus überwinden" |
|
|
|
|
Mittwoch, den 10. März 2010 |
|
"Den Antisemitismus überwinden"
TAZ, 06.03.2010, Islamkonferenz-Mitglied Turgut Yüksel Der Frankfurter Stadtverordnete Turgut Yüksel ist neu in der Islamkonferenz. Er will dort praktische Erfahrungen einbringen, etwa bei der Islamismus-Prävention.
taz: Herr Yüksel, wie bringen Sie die Islamkonferenz voran? Turgut Yüksel: Bislang wurde in der Islamkonferenz ein eher abstrakter Dialog geführt, jetzt soll es konkreter werden. Leute wie ich sollen die Erfahrungen aus den Kommunen, aus der Praxis einbringen. Die Begegnungen, der Dialog und die Auseinandersetzungen finden ja dort statt. Diese Erfahrungen sind wichtig bei Diskussionen über den islamischen Religionsunterricht, Moscheebauten, Schwimmunterricht, Klassenfahrten oder Antisemitismus unter Muslimen. Der islamische Religionsunterricht zum Beispiel ist Ländersache. Was kann die Islamkonferenz da bewirken? Sie kann nur Empfehlungen geben. Natürlich wird das in den Ländern entschieden. Wenn ein islamischer Verband dort als Religionsgemeinschaft anerkannt wird, hat er das Recht auf bekenntnisorientierten Unterricht. Aber es ist nicht Aufgabe des Staates, das voranzutreiben. Das müssen die Verbände tun. Ich halte mehr von einem pragmatischen Weg: Der Staat sollte islamische Religionskunde anbieten. Das wäre gut für die Gleichberechtigung der Muslime. Sollte sich die Islamkonferenz also gar nicht so sehr mit dem bekennenden islamischen Religionsunterricht beschäftigen? Man kann darüber reden, welcher Weg richtig ist. Laut Bundesinnenminister sollen Sie etwas zur Islamismus-Prävention in die Islamkonferenz einbringen. Was? Um die Mehrheit der Muslime zu schützen, muss man eine klare Trennlinie zwischen Islam und Islamismus ziehen. In den Städten, wenn es um bestimmte Vereine und Verbände geht, wird das sehr intensiv diskutiert. Es kann nicht sein, dass ein Verband ein Gutachten erstellt, damit Kinder nicht am Schwimm- und Sportunterricht teilnehmen, weil es dem Islam widersprechen soll. Es geht auch nicht, dass eine Moschee einen Imam hat, der Antisemitismus verbreitet, wie es gerade in der Hazrat-Fatima-Moschee hier in Frankfurt geschehen ist. Und es geht auch nicht, dass bestimmte Verbände Kinder dazu bringen, in der Schule einen Gebetsraum zu fordern. Letzteres kann auch ein religiöses Bedürfnis sein. Ein Berliner Gericht hat einem Jugendlichen deshalb Recht gegeben. Entscheidend ist doch: Schule ist ein neutraler Ort, und das soll er auch bleiben. Wichtig ist aber auch, gegen Antisemitismus vorzugehen. "Jude" ist ein ganz normales Schimpfwort bei Jugendlichen. Das geht nicht. Was kann man dagegen tun? In den Schulen und Jugendeinrichtungen muss das Thema offen bearbeitet werden. Und in den Verbänden muss die Auseinandersetzung geführt werden. Hilft dabei die Islamkonferenz? Natürlich sind dafür Foren vor Ort wichtiger, und die gibt es ja auch. Trotzdem ist es wichtig, dass das Thema endlich auf höchster Ebene behandelt wird. Und die beste Prävention ist natürlich, wenn alle Kinder unabhängig von Herkunft und Religion gleiche Chancen in der Bildung haben. INTERVIEW: SABINE AM ORDE |
|
Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen |
|
|
|
|
Sonntag, den 07. Februar 2010 |
|
Dem deutschen Arbeitsmarkt gehen wertvolle Qualifikationen verloren, da im Ausland erworbene Berufsabschlüsse von Zuwanderern häufig nicht anerkannt werden. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels in den nächsten Jahren hat die Bundesregierung im Dezember einen Eckpunkteplan zur Verbesserung der Anerkennung von Berufsabschlüssen aus dem Ausland beschlossen. Am 9. Dezember 2009 hat die Bundesregierung ein Eckpunktepapier zur „Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen“ beschlossen.
Quelle: Migration & Bevölkerung Newsletter - Feb. 2010
|
|
Weiterlesen...
|
|
Kreuzberger Gespräche´09: Migrantenselbstorganisationen - 40 Jahre danach |
|
|
|
|
Dienstag, den 08. Dezember 2009 |
|
„Kreuzberger Gespräche ´09“
am Samstag, den 12. Dezember 2009, um 15.00 Uhr:
„Migrantenselbstorganisationen - 40 Jahre danach“
►► Vereine und Bürgerinitiativen initiiert von Zuwanderer/innen gibt es in Berlin schon seit über 40 Jahren. Sie haben die Veränderungen im damaligen Westberlin mitbestimmt und gestaltet. Diese Geschichte ist bis heute auch Bestandteil des Selbstverständnisses der Berliner Zivilgesellschaft. So gründeten sich die ersten „Ausländervereine“, in der Migrant/innen auch aktiv ihre gesellschaftliche Umgebung mitbestimmen wollten.
►► Die Geschichte aktiver Beteiligung und politischer Organisation von Migrant/innen in Berlin ist lang und vielfältig. In dieser Veranstaltung wollen wir mit verschiedenen Akteuren über die Bedeutung der Vergangenheit der Migrantenorganisationen diskutieren und Handlungsperspektiven für die Gegenwart aufzeigen.
mit
Merih Ünel (IGI, HDB, HDF)
Özcan Ayanoğlu (IGI, Ausländerkomitee, HDB, HDF)
Niyazi Turgay (ODAK, Tiyatrom)
Leitung: Ahmet İyidirli, Bundesvorsitzender der HDF
ORT: Mehrgenerationenhaus Wassertor
Wassertorstr. 48, 10969 Berlin – Kreuzberg |
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 2 |
|
|
|
|
|